Schauen Sie mindestens jeden Tag einmal nach Ihren Füßen. Inspizieren Sie Ihren gesamten Fuß, auch die Unterseite, an den Fersen, in den Zwischenräumen und in den Beugefalten der Zehen. Ein Spiegel kann Ihnen dabei gute Dienste leisten. Falls Sie trotzdem Probleme haben, bitten Sie jemanden um Hilfe. Achten Sie auf:

Kontrollieren Sie Ihre Füße auch nach längerem Gehen oder dem Einlaufen neuer Schuhe. Bei Wanderungen sollten Sie in den Pausen die Schuhe ausziehen und Schuhe und Füße untersuchen.
Denken Sie immer daran: Auch kleine Wunden können zu Entzündungen und einem dramatischen Wundverlauf führen.
Kalte Füße sind sehr unangenehm. Natürlich neigen viele Menschen dazu, mit ‚Hilfsmitteln‘ die Füße zu wärmen. Als Diabetiker sollten Sie dafür weder eine Wärmflasche, noch ein Heizkissen verwenden. Sie können wegen Ihres Diabetes die Temperatur kaum oder gar nicht einschätzen und sich so schwere Verbrennungen zuziehen.
Tragen Sie lieber warme Wollsocken, deren Ränder nicht einschnüren.
Hüttenschuhe sind weniger geeignet, da sie die Füße wenig gegen Stöße an Bettpfosten oder andere Hindernisse schützen. Pantoffeln mit einer festen Sohle schützen besser.
Wenn Sie aufgrund einer Krankheit längere Zeit im Bett oder einer liegenden Position verbringen müssen, sollten Ihre Fersen speziell gelagert werden. Am besten ist es, den Unterschenkel gut zu polstern, damit die Ferse frei hängt und sich keine Geschwüre entwickeln können. Das Personal kann Ihnen beim täglichen Wechsel helfen und Ihre Füße untersuchen.
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